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Berner Spektakel und eine Premiere

Floorball Köniz qualifiziert sich erstmals für den Playoff-Final und trifft dort auf Wiler-Ersigen. In der vierten und letzten Halbfinalpartie gegen die Langnauer Tigers ragt Daniel Calebsson heraus. Der Schwede erzielt beim 7:6-Sieg vier Treffer.

Die Anreise nach Biglen war für einmal mühselig – nicht etwa des hoch frequentierten Osterverkehrs, sondern vorwiegend des in Massen gefallenen Neuschnees wegen. Die 920 Zuschauer in der Espace Arena brauchten ihre Stippvisite zu Ostern indes nicht zu bereuen, war doch das vierte Playoff-Halbfinalspiel zwischen den Unihockey Tigers und Floorball Köniz von hohem Unterhaltungswert: Die Gäste führten nach 22 Minuten mit 3:0, ehe das Heimteam innert 14 Minuten mit vier präzisen Distanzschüssen eine Wende herbeiführte.

Ob dieser beeindruckenden Tempoverschärfung seitens der Emmentaler geriet selbst der für die Hallenanimation zuständige Urs Rettenmund alias DJ Speedy kurzzeitig ins Schwitzen. Köniz-Stürmer Daniel Calebsson kühlte die Gemüter noch vor der zweiten Pause ab – 4:4.

Calebssons Klasse

Der herausragende Center des ersten Blocks der Vorstädter sorgte auch im letzten Drittel für die Differenz: Mit seiner Wendigkeit vermochte der Weltmeister die Emmentaler Abwehr immer wieder zu düpieren; 25 Sekunden vor Schluss sicherte er den Gästen mit seinem vierten Treffer den erstmaligen Einzug in den Playoff-Final. «Normalerweise bediene ich meine Flügel, heute war ich halt selbst der Torschütze», resümierte Calebsson schmunzelnd, derweil sein Sturmpartner David Blomberg flachste: «Calebsson ist ja ein richtiger Knipser.»

Auch Tigers-Assistenztrainer Niklaus Engel, der an Stelle Johan Schönbecks – der Schwede weilte auf Grund der Hochzeit seiner Schwester in der Heimat – das Coaching übernahm, zeigte sich von der Leistung Calebssons beeindruckt: «Es ist unglaublich, was ein einziger Spieler bewirken kann.»

Emmentaler Perspektiven

Mit Floorball Köniz hat sich in dieser Serie die stärker besetzte Equipe durchgesetzt. Während die Saison für die Vorstädter am Samstag um 19 Uhr in Kirchberg mit dem ersten Finalspiel gegen Wiler-Ersigen weitergeht (Calebsson: «Wir sind bereit für Wiler»), ist die Spielzeit 07/08 für die Unihockey Tigers seit Ostern Vergangenheit.

Die Emmentaler wussten am Sonntag primär ihre Schussstärke nochmals zu demonstrieren, wobei sich der abtretende Finne Pekka Palomäki mit drei Toren die besten Noten verdiente. Trotz der 6:7-Niederlage zum Abschluss zog Captain Markus Gerber ein positives Fazit: «Wir konnten den Höhenflug aus der Vorsaison bestätigen und dürfen zufrieden sein. Köniz war einen Deut stärker als wir.»

Hinsichtlich des kommenden Winters ergeben sich für die Emmentaler höchst interessante Perspektiven: Mit Grünenmatt-Topskorer Ales Zalesny sowie dem intelligenten Passgeber Olli Oilinki (bisher Chur Unihockey) konnten zwei namhafte Ausländer verpflichtet werden. Zudem werde Schönbeck-Nachfolger Philippe Soutter «für neuen Schwung sorgen», wie Markus Gerber prognostizierte. Indes: Der Verteidiger hat seinen Vertrag noch nicht verlängert.

Gerbers Tipp

Trotz der starken Könizer Performance in den letzten Wochen tippt Markus Gerber auf einen neuerlichen Meistertitel Wiler-Ersigens. «Wiler hat mehr Routine und ist defensiv enorm stabil. Der Schlüssel wird sein, den ersten Könizer Block in den Griff zu kriegen.» Eine anspruchsvolle Aufgabe, zeichnete doch die erste Formation der Vorstädter mit den Verteidigern Daniel Bill und Markus Schweizer sowie Calebsson, Blomberg und Emanuel Antener in der Serie gegen die Tigers für 17 der 22 erzielten Treffer verantwortlich.

Reto Kirchhofer

 

 

HILARI: Aufmarsch der «Narren»
Zehn Guggen bringen fasnächtliche Vorfreude nach Walliswil-Wangen: Der 22. Hilari lockte viele Besucher an.
Nadja Noldin Siedend heiss ist es. Es wimmelt nur so von Besuchern und farbenprächtigen Kostümen. Die Walliswiler Mehrzweckhalle kocht, die Stimmung ist auf dem Höhepunkt. Mit jeder neuen Gugge steigt die Begeisterung. Mit dabei sind die Guggen Buchsischränzer, Migguclique, Chrumm Durm Sumpf Chroniker, Strossefüdeler und Tönlifurzer.

Motiviert
Obwohl die Guggen noch im Kostüm vom letzten Jahr auftreten, geht es ihnen darum, sich zu präsentieren und ihre alten und neuen Stücke vor Publikum zu erproben. «Ich bin eingestimmt auf die Fasnacht und motiviert», schwärmt der Stedtlihüpfer Heinz Brose. Die Organisatorin und Präsidentin der Narrenzunft Walliswil Susann Meyer freut sich über die gute Stimmung und den vielen Besuchern. Aus Sicherheitsgründen konnten nich ...

mehr: http://www.espace.ch/medien/archiv/details.asp?vID=296212

 


 


On the Beach
Glückliche Gesichter beim Musikverein Steffisburg, dessen Beachparty mit ca. 2000 BesucherInnnen am 31. Juli zum dritten Mal hintereinander ein voller Erfolg wurde.
Fotos : Andrea Mantel
Text : Jean-Claude Galli
Web : Martin Ficza

mehr:  Fotoalben auf espace.ch

 


 


Hilari 27. Januar 2001
Da war er der Hilari Nummer 20. Mehr Diskussionen, mehr Arbeit und ein Rie- sen Erfolg- Alles war anders. Am Donnerstag Abend ging es los. Bar oben, was wie, wo? Ein Stock tiefer die zweite Bar, die Wodka Bar und natürlich der spezielle Eingangstunnel, der später Geistertunnel genannt wurde. Das waren nur drei von vielen Änderungen an diesem Hilari. Die zwei Abende, in denen bis spät in die N acht gearbeitet wurde, vergingen wie im Flug und schon war es Samstagabend. Etliche Personen strömten nach Walliswil. Aus Sicherheitsgründen mussten wir die Eingangtüren eine Zeitlang schliessen. Sonst lief alles wie am Schnürchen. Die neun Guggenmusiken gaben alle ihr Bestes, es war eine Bombenstimmung. Um halb eins legten unsere DJs Speedy und Aspen los. Innnert Sekunden war die Bühne voll mit Tanzwütigen und sie blieb es die ganze N acht. Mit Jubel, Tru- bel, Heiterkeit wurde es viel zu schnell Morgen.
Sonntag Mittag Aufräumen. Wie immer der Schrecken danach. Mit vereinten Kräften ging es los. Wegräumen, putzen, Matten zusammenrollen, abwaschen und vieles mehr- Danach gingen wir alle ins Restaurant Frohsinn zum Nachtessen, danach konn- ten wir zusammen den Hilari abschliessen.
Ich möchte allen N affen und ganz besonders allen freiwilligen Helfern ganz herz- lich danken, die alle Jahre für das Gelingen dieses anstrengenden und erfolgrei- chen Anlasses beitragen- Bis zum nächsten Jahr.

Priska Mäder

 


 


BZ-Oberaargau (29.01.2001)
hilari-ball in walliswil

Guggen und DJs heizten mächtig ein

Mehr als 800 Besucher strömten nach Walliswil bei Wangen zum Hilari-Ball - und noch ein paar mehr mussten draussen warten. Mit neun Guggenmusiken und zwei DJs war das Fest ein voller Erfolg.u Anita Zulauf

Als «absoluten Erfolg» wertet am Tag danach die Narrenzunft-Präsidentin Susann Meyer den Hilari-Ball. «Wir waren völlig überrumpelt über den Besucheraufmarsch.» 800 Besucher strömten in die Mehrzweckhalle in Walliswil bei Wangen, genossen den Sound, die Bars und die Guggenmusiken.

Neun Guggen
«Aus Sicherheitsgründen mussten wir ab 22.30 Uhr die Eingangstüren für eineinhalb Stunden schliessen», erzählt Susann Meyer. Aber mindestens 50 Fasnächtler harrten vor dem Eingang aus, wollten unbedingt am ersten Fasnachtsspektakel in der Region teilhaben.

Bis um 0.30 Uhr schränzten neun verschiedene Guggenmusiken, spielten Samba, Rock und Pop und sorgten für eine phä- nomenale Stimmung. Nach der letzten Gugge legten die beiden DJs Speedy und Aspen los.

DJs liessen abtanzen
Innert Sekunden war die Tanzbühne voll - und sie blieb es bis am Morgen um vier Uhr. «Diese zwei DJs machten bereits am letzten Fest den Sound und heizten dem Publikum ein», freut sich Susann Meyer. Alljährlich organisieren die Narrenzünftler den Hilari-Special. Der Erfolg ist riesig. «In diesem Jahr feiern wir unser 20-jähriges Jubiläum», erzählt die Präsidentin. Darum dachte man sich für den Ball vom Samstag etwas Spezielles aus: Den Besuchern «total eingefahren» sei der spezielle Eingangstunnel. Zehn Meter lang, mit ultraviolettem Licht bestrahlt, wurde der von den Fasnächtlern flugs zum Geistertunnel ernannt. Für Susann Meyer, die seit Juli 2000 Präsidentin ist, war der Hilari-Ball eine Art Feuertaufe. Doch alles Lampenfieber war umsonst: «Die Stimmung war top, es herrscht Partytime pur», freut sie sich. Das Fest verlief ohne ernstliche Zwischenfälle.